Aufstiegs-erlaubnis für den kommerziellen Betrieb von Drohnen

Anders als Modellflugzeuge sind Drohnen als unbemannte Luftfahrtsysteme eingestuft — das bedeutet, Sie benötigen für den Betrieb eine allgemeine oder einzelne Aufstiegsgenehmigung. Diese muss bei der jeweils zuständigen Landesbehörde für Luftfahrt beantragt werden. Voraussetzung ist, dass Sie einen Nachweis der Eignung und Erfahrung zur Steuerung der Drohne besitzen und vorlegen können.

Erlangen des Befähigungs-nachweises

Bislang erfordert die Gesetzgebung in Deutschland keine Fluglizenz, um eine Drohne einzusetzen. In den USA hat die Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration) im Jahr 2015 eine erste Regelung zum Entwurf gebracht. Laut der amerikanischen Gesetzgebung soll nun verlangt werden, dass der Steuerer der Drohne mindestens 17 Jahre als ist und eine theoretische Prüfung absolviert hat. Außerdem sollen sich die Drohnen-Piloten alle zwei Jahre neu zertifizieren.

So beantragen Sie Ihre Aufstiegs-erlaubnis

Sie können sowohl einzelne als auch allgemeine Aufstiegsgenehmigungen beantragen. Einzelne Genehmigungen gelten nur für einmalige Flugprojekte, die allgemeine Aufstiegserlaubnis befähigt Sie in vielen Bundesländern zum Betrieb einer Drohne über ein bis zwei Jahre. (Die Luftfahrtbehörden vieler Bundesländer stellen hierfür online fertige Formulare zur Verfügung. Sollte dies in Ihrem Bundesland nicht der Fall sein, genügt aber auch eine E-Mail oder ein Schreiben mit den nötigen Daten und Belegen.)

Die Aufstiegserlaubnis muss in jedem Bundesland, in dem Sie kommerziell eine Drohne fliegen möchten, einzeln beantragt werden; es gibt keine bundesweiten Regelungen. Die meisten Bundesländer erkennen aber die Genehmigungen untereinander an, sodass Sie sich nicht in jedem Bundesland komplett neu zertifizieren lassen müssen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Gebühren. Bemühen Sie sich am besten gleich nach dem Erhalt Ihrer ersten Aufstiegsgenehmigung darum, sie in den anderen Bundesländern anerkennen zu lassen.

Um Ihre Aufstiegserlaubnis zu beantragen, benötigen Sie die folgenden Unterlagen und Nachweise:

  • Daten zum Antragssteller sowie Zweck des Betriebes (z.B. Film- und Fotoflüge)
  • Befähigungsnachweis des/der Steuerer/s
  • Datenblatt der eingesetzten Drohne(n)
  • Nachweis über eine ausreichende Haftpflichtversicherung

Bei Einzelgenehmigungen für einmalige Projekte benötigen Sie außerdem:

  • Einverständniserklärung des Grundstückseigentümers
  • Unbedenklichkeitserklärung des Ordnungsamtes (nur bei einem Aufsteig innerorts)
  • Freigabe der DFS (Deutsche Flugsicherung), soll der Flug in kontrolliertem Luftraum stattfinden
  • Genaue Angabe der Flughöhe, Datum des Aufstieges (bei wetterabhängigen Projekten ist es auch möglich, einen flexiblen Zeitraum von mehreren Wochen anzugeben)
  • Karte oder Satellitenbild des Aufstiegsortes mit eingezeichnetem Flugsektor sowie Start- und Landefläche

Achten Sie darauf, rechtzeitig vor Ablauf der allgemeinen Aufstiegsgenehmigung die Verlängerung zu beantragen!

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Weitere gesetzliche Anforderungen und Fluglizenzen

Bislang erfordert die Gesetzgebung in Deutschland keine Fluglizenz, um eine Drohne einzusetzen. In den USA hat die Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration) im Jahr 2015 eine erste Regelung zum Entwurf gebracht. Laut der amerikanischen Gesetzgebung soll nun verlangt werden, dass der Steuerer der Drohne mindestens 17 Jahre als ist und eine theoretische Prüfung absolviert hat. Außerdem sollen sich die Drohnen-Piloten alle zwei Jahre neu zertifizieren.

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