Nutzung von Drohnen in Landwirtschaft und Forstbetrieb

Moderne Agrarkonzepte sind mehr als Monokultur und industrielle Landwirtschaft — regionale Bauern setzen auf vielfältige und nachhaltige Bewirtschaftung. Mit den technischen Möglichkeiten einer Drohne lassen sich viele Herausforderungen bei der Bestellung und Pflege der Ackerflächen leichter und vor allem schonender bewältigen.

Flüge über Weinhänge

Sowohl in der Landwirtschaft als auch im Forstbetrieb macht man sich die Nahinfrarottechnologie zu Nutze, um von Pilzen oder Schädlingen befallene Pflanzen zu erkennen. Kranke Pflanzen reflektieren die Lichtwellen im Bereich von 760-900nm anders, da sich der Chlorophyllgehalt im Grün durch die Erkrankung verändert. Mit Hilfe der NIR Fotografie können so flächendeckend Pflanzenbestände und Wälder auf die Gesundheit ihrer Flora überprüft werden. Von vornherein haben verschiedene Pflanzen ein unterschiedliches Reflektionsvermögen; d.h. die Nahinfrarottechnik kann auch verwendet werden, um Forstbestände auf Artenvielfalt und Bestandszahl zu untersuchen. In Einzel- oder Gruppentrainings geht unser Team genau auf die Herausforderung bei der Navigation über Forstflächen sowie die Nutzung der Kameratechnik ein.

Unterstützung bei der Schädlings-bekämpfung

Gezielte Schädlingsbekämpfung an Brutgebieten

Mit Hilfe von Flugrobotern können Schädlingsbefälle auch über große Ackerflächen hinweg sehr viel schneller festgestellt werden. Sollte ein Befall festgestellt werden, können Sie das betroffene Gebiet unmittelbar eingrenzen und geeignete Maßnahmen ergreifen. Auch dabei können Drohnen Sie unterstützen: in den USA werden Drohnen bereits seit längerem genutzt, um Schädlingsvorkommen an ihren Ursprungsort zu verfolgen und dann direkt am Brutgebiet zu bekämpfen. So können Sie Ihre Felder und Forstbetriebe nicht nur effektiv behandeln, sondern auch einem Erstbefall vorbeugen.

Natürliche Schädlingsbekämpfung

In der Landwirtschaft ist es auch üblich, Schädlinge mit ihren natürlichen Feinden zu bekämpfen, um das Ausbringen von chemischen Mitteln zu vermeiden. Bei der Trichogramma beispielsweise handelt es sich um eine Art der Schlupfwespen und einen natürlichen Feind des Maiszünslers. Die Verbreitung von Arten wie der Trichogramma kann die Ausbreitung von Schädlingen verhindert werden, um die Ernte so gut wie möglich zu erhalten. Besonders während der Hochsaison sind Drohnen die idealen Helfer: schnell einsetzbar und flink kann ein Flugroboter bis zu 6 Hektar Ackerfläche mit einer Akkuladung abdecken. Sie sparen damit wertvolle Zeit und müssen die Felder nicht betreten.

Wenn Sie Ihre Drohne für die Schädlingsbekämpfung einsetzen wollen, lernen Sie in unseren Coachings, wie Sie die Funktionsweisen der Flugroboter nutzen, die sonst auch in der geographischen Vermessung eingesetzt werden, um das zu bewirtschaftende Gebiet effizient abzudecken. Außerdem unterstützen wir Sie bei der Planung der Flugroute und des Absetzens der Schädlingsbekämpfung.

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Nahinfrarot Fotografie

Sowohl in der Landwirtschaft als auch im Forstbetrieb macht man sich die Nahinfrarottechnologie zu Nutze, um von Pilzen oder Schädlingen befallene Pflanzen zu erkennen. Kranke Pflanzen reflektieren die Lichtwellen im Bereich von 760-900nm anders, da sich der Chlorophyllgehalt im Grün durch die Erkrankung verändert. Mit Hilfe der NIR Fotografie können so flächendeckend Pflanzenbestände und Wälder auf die Gesundheit ihrer Flora überprüft werden. Von vornherein haben verschiedene Pflanzen ein unterschiedliches Reflektionsvermögen; d.h. die Nahinfrarottechnik kann auch verwendet werden, um Forstbestände auf Artenvielfalt und Bestandszahl zu untersuchen. In Einzel- oder Gruppentrainings geht unser Team genau auf die Herausforderung bei der Navigation über Forstflächen sowie die Nutzung der Kameratechnik ein.

Wildrettung — Ortung von Rehkitzen und Wildschweinen in Feldern

Für junge Wildtiere, besonders Rehkitze und Frischlinge, sind landwirtschaftlich bestellte Felder der bestmögliche Schutz und Ruheort, wenn sie von den Elterntieren getrennt sind. Leider passiert es immer wieder, dass Jungtiere von Erntemaschinen erfasst werden. Forst- und Landwirtschaft können gemeinsam dafür sorgen, dass solche Unfälle seltener werden: mit Hilfe von Drohnen kann das Wild rechtzeitig vor der Ernte entdeckt werden. Flugroboter mit Kameratechnik für die Liveübertragung der Bilder werden vor der Ernte über die Felder geflogen, Wärmebildsensoren unterstützen bei der Ortung der Tiere. Wissen die Erntehelfer im Vornherein, wo sich die Jungtiere befinden, können sie gezielt vertrieben werden. Die Steuerung von Multirotordrohnen sowie die Nutzung der Kameras und Sensoren ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Coachings. Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern machen wir uns vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten und geben Ihnen maßgeschneiderte Tipps für die Überwachung Ihrer Felder.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten